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Warum wir unsere Glühlampe in Ehren halten sollten

Seit 2009 verschwand schrittweise die von Bürgern
geliebte Glühlampe. Von Leuchtmittelindustie gehaßt, weil kaum gewinnbringend. Von der Politik geächtet, weil durch weniger CO2-Ausstoß von Seiten der Beleuchtung sich florierender Emissionshandel betreiben läßt. Sigmar Gabriel, damaliger Umweltminister, brachte diesen Stein ins rollen. Warum? Ganz einfach: Er pflegte Kontakte zur Leuchtmittellobby (Osram, Philips). Da diese mit der Glühbirne kein gescheites Geschäft mehr machen konnten, und der Konsument verständlicherweise die Sparlampe verschmähte, ließ Gabriel die Glühbirne verbieten und dem Verbraucher die teure Energiesparlampe kaufen. Unter dem Vorwand, selbst Energie sparen und Mutter Erde retten zu können. Der Plan ging, wie wir ja jetzt wissen, auf. Selbst wenn durch das Verbot überhaupt CO2 eingespart werden würde, hätte die Politik das Pferd von hinten aufgezäumt. Die Beleuchtung in privaten Haushalten kann nämlich nur 1% des Gesamtenergieverbrauchs für sich in Anspruch nehmen. 
Schlußendlich haben sich die Politiker gedacht: Wir helfen der Leuchtmittelindustrie mehr Geld zu machen, und wir verdienen Geld mit CO2-Emissionen. Aber den Verbraucher lassen wir mal schön diesen Giftmüll, auch bekannt als "Energiesparlampe", kaufen.
Das heißt Konkret: Was an CO2 durch Energiesparlampen eingespart wird, darf woanders umso mehr emittiert werden. Zuvor müssen "Emissionszertifikate" erworben werden, die der Wirtschaft wieder Geld bringt. Somit wird durch Energiesparlampen kein Gramm an CO2 eingespart.

Alle Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen) enthalten hochgiftiges Quecksilber. Bei Glasbruch verdampft es sofort und gelangt möglicherweise in die Lunge, Blut und ins Gehirn. Haarausfall und Krebs sind mögliche Folgen, außerdem greift es das zentrale Nervensystem an und schädigt den IQ.
Zitat von Dipl.-Ing. Gary Zörner: "Jedes kleinste bißchen Quecksilber mach ein kleines bißchen dümmer, weil es ja das Gehirn angreift." Des weiteren werden Energiesparlampen nicht fachgerecht entsorgt. Genauer gesagt: 80% landen im Hausmüll, nur 20% werden recycelt. Eigentlich müßten 100% statt nur 20% fachgerecht entsorgt werden. Die Vorschaltgeräte (zwischen Sockel und Glaskolben zu finden) bestehen aus ca. 30 verschiedenen Elektronikbauteilen. Verbaut sind u.a. Kunststoff, Aluminium, Phosphor und Silizium. Diese Stoffe werden dabei ebenfalls jedes Mal weggeworfen. Soweit die umwelttechnischen Aspekte.

Natürlich gibt es für den Verbraucher ebenfalls wesentliche (negative) Unterschiede zur Glühlampe, die er immer im alltäglichen Leben zu spüren bekommen wird. Klar ist die Energiesparlampe effizienter. Aber zu welchem Preis denn bitte?:

1. Ausgeprägtes Flimmern 

Jede Leuchtstofflampe weist manchmal mehr oder weniger störendes Flimmern auf. Was von der Leuchtmittelindustrie stets geleugnet wird, ist heutzutage immer noch an der Tagesordnung. Viele Leute behaupten, daß durch die neuen Vorschaltgeräte das Flimmern in den Griff bekommen worden ist.
DAS STIMMT NICHT! Die Kompaktleuchstofflampe flimmert nach wie vor sehr ausgeprägt, oft sogar sichtbar. Dies kann zur Folge haben, daß leicht Kopfschmerzen ausgelöst werden können, bis hin zur Migräne. Aber auch ohne Kopfschmerzen ist das Flimmern eine starke Belastung für die Augen.

2. Elektronische Feldbelastungen ("Elektrosmog")

Ein Computerbildschirm darf maximal 1 Volt/Meter Elektrosmog aufweisen. Die Energiesparlampe dagegen hat eine mehr als 70x so starke Feldbelastung. Mindestens 10-70V/Meter. Das muß der Körper aushalten, was er hoffentlich auch tut. Daher ist der Einsatz in Nachttisch- und Schreibtischlampen besonders riskant. Neurologische und hormonelle Schäden können die Folgen sein.

3. Unkontinuiertliches Farbspektrum

Aus medizinischer Sicht ist die Glühlampe das natürlichste Leuchtmittel das es gibt.
Das Tageslicht hat ein gleichmäßiges Farbspektrum, es reicht lückenlos von Ultraviolett bis Infrarot.

(C) Alexander Wunsch

Das Licht der Glühlampe ist ähnlich dem der Sonne, es beinhaltet alle Farben lückenlos, jedoch ist ein höherer Rotanteil vorhanden. Dieser ist für das typische "Warmweiße Licht" verantwortlich.

  (C) Alexander Wunsch

Leuchtstofflicht hingegen hat in der Regel kein kontinuierliches Farbspektrum. Hauptsächlich ist Blau, Grün und Rot vertreten. Diese sind meistens sogar noch verstärkt. Manchmal fehlen einige Farben komplett. Beispielsweise fehlt Infrarotlicht zur Gänze. Dies hat zu Folge, daß Farben verfälscht werden können, Störung des Biorhythmus. Es läßt sich sagen: Dieses Licht hat eine sehr schlechte Lichtqualität, es ist außerdem nicht brilliant sondern diffus und wirkt dadurch oft fahl. Die fehlenden und verstärkten Farben sind für den typischen weiß-rosa Farbton der Energiesparlampe verantwortlich, verkauft wird es uns als "warm-weiß". 

 (C) Alexander Wunsch 


4. Ausdünstung von Krebserregenden Stoffen

Während dem Betrieb dünstet die Energiesparlampe gesundheitlich hochbedenkliche Stoffe aus. Hauptsächlich sind Phenole, Tetrahydrofuran, und verschiedene Alkylbenzole vertreten. Diese Stoffe sind riech- und meßbar, wobei sich beim Riechen an dem Glaskolben der Energiesparlampe sich diese Stoffe als Gestank äußern. Sie sind hoch krebserregend, schädigen das Nervensystem und sind somit als GIFTE zu betrachten. Daher gehören Kompaktleuchstofflampen niemals in Kopfnähe, also der Einsatz in Schreibtischlampen, Nachttischlampen ist absolut tabu.

5. Heizung von Räumen durch Glühlampen

Es wird gerne als Argument gegen die Glühbirne hergenommen, daß nur 5% in Licht umgewandelt werden, 95% geht in Wärme "verloren". Dabei wird völlig vergessen, daß dadurch Räume geheizt werden können, was sich vor allem bei Passivhäusern bemerkbar macht. Das Heizen von Räumen durch Glühlampen ist vor allem für Leute interessant, die eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach besitzten, deren Strom sich zum Eigenverbrauch nutzen läßt. Somit muß kein Mineralöl oder Gas verbraucht werden, was ebenfalls die Umwelt wirklich schont. 

6. Lange Vorglüh- und Zündzeit

Eine der besonders verhaßten Eigenschaften der Energiesparlampe. Man hört vom jedem, daß sie ewig braucht bis sie hell geworden ist. Es gibt zwar bereits spezielle Kompaktleuchtstofflampen mit Vorglüher, diese sind jedoch wesentlich Teurer als normale. Außerdem gibt es kurz nach dem Einschalten nicht selten eine kleine Verzögerung, bevor überhaupt ein Licht kommt. Dies schon beim Kauf zu überprüfen ist schier unmöglich.

7. Schlechte Paßgenauigkeit

Wer kennt das nicht: Die riesige Energiesparlampe paßt mit ihrem fetten Vorschaltgerät nicht in die Leuchte. Dabei gilt fast immer: Je kleiner die Sparlampe, desto weniger Licht. Wer also weniger Platz hat, muß entweder auf kleinere, dunklere Sparlampen zurückgreifen oder doch lieber gleich wieder die gute alte Glühbirne verwenden. Ein weiter Grund eine Kompaktleuchtstofflampe im Regal zu lassen ist, wenn es um dekorative Zwecke geht. Bekanntes Beispiel: Kronleuchter. In den Augen der meisten Bürger gelten Sparlampen in ihrem Kronleuchter als häßlich und unästhetisch. Großes Vorschaltgerät, keine Lüsterungen, womöglich noch eine sichtbare Glasröhre oder Spirale - Das will niemand in seinem Kronleuchter haben.

8. Keine Schaltfestigkeit

Die älteste Glühbirne der Welt ist eine Kohlefadenlampe und brennt seit über 111 Jahren in der Feuerwache von Livermore. Heute leuchten Glühlampen ca. 1000h. Wer den Angaben auf der Verpackung einer Energiesparlampe glaubt, der denkt, daß diese 10.000 Stunden hält. Leider halten die meisten nur ca. 6.000 Stunden. Die Sparlampe ist nämlich eine Entladungslampe, die für ständiges an- und ausschalten einfach nicht konzipiert wurde. Dabei könnte man ohne großen technischen Aufwand eine Glühlampe so entwickeln, daß sie bis zu 150.000h halten kann. In Ampelanlagen auf der Straße werden bereits Glühbirnen eingesetzt, die bis zu 6.000 Stunden halten. Häufiges an- und ausschalten mag die Sparlampe, wie oben erwähnt, ebenfalls nicht. Wer sie beispielsweise im Bad einsetzt, angenommen bei 10 Schaltzyklen pro Tag, erreicht sie nicht einmal eine Lebensdauer von einem Jahr.

9. Keine Dimmbarkeit

Jeder kennt dieses Problem: Was für die Glühbirne selbstverständlich ist, ist bei einer Energiesparlampe absoluter Luxus: Die Dimmbarkeit. Nur wenige, teure Modelle lassen sich überhaupt dimmen. Wer schon einmal versucht hat, die Helligkeit einer Sparlampe zu regulieren, hat schnell festgestellt, daß die Lampe fürchterlich zu flackern beginnt aber trotzdem nicht dunkler wird.



Ich hoffe ich konnte ein bißchen Licht in die funzelige Welt der Energiesparlampe bringen.

Übrigens: 2013 werden Reflektorglühlampen (z.B. des Typs R63 oder R80) verboten. Also immer schön einige Lampen auf Vorrat kaufen!
 
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